Karin Wetzel, 1981 in Berlin geboren, erhielt früh eine musikalische Ausbildung im Fach Klavier und bekam ihren ersten Kompositionsunterricht bei Gerhard Tittel in Berlin.

 

Sie studierte Komposition und Musiktheorie bei Claus-Steffen Mahnkopf und Gesine Schröder an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig, ergänzt durch Auslandssemester an der Sibelius Akademie Helsinki und am CNSM Paris sowie durch ein Studium im Fach Komposition und Medientechnologie bei Germán Toro-Pérez am ICST Zürich.
 

 

2012/13 Unterrichtsvertretung Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule der Künste Bern. Seit 2014 künstlerisch-wissenschaftliches Doktorat an der Kunstuniversität Graz und an der Zürcher Hochschule der Künste. Ihr Forschungsprojekt „Konzepte des Polywerks in der Musik des 20./21. Jahrhunderts“ wird durch den Schweizerischen Nationalfonds gefördert.

 

Ihre Arbeiten umfassen Solowerke, Ensemble- und Orchestermusik, elektroakustische Werke und Installationen. Sie wurden u.a. durch Musiker und Ensembles wie dem Ensemble Modern, Prime Recorder Ensemble, Johannes Kalitzke, Antonio Politano, Ensemble Avantgarde, Steffen Schleiermacher, Andrea Kiefer (Akkordeon) und dem Duo Leise Dröhnung aufgeführt. Ihre Werke waren auf Festivals wie dem Archipel Festival Genève, Primavera en la Habana, ICMC Athen, MATA Festival, cresc… Biennale und den Tagen für Neue Musik Weimar zu hören.

 

 

Auszeichnungen

 

2015 Schweizer Bundesstipendium
2013 Teilnahme am 6. Internationalen Kompositionsseminar
des Ensemble Modern, Frankfurt
2011 Arbeitsstipendium in der Villa Aurora in Los Angeles
2010/11 Stipendium des DAAD
2009 Teilnahme am Meisterkurs Orchesterkomposition des RSO Stuttgart
2009 Förderpreis Komposition des Sächsischen Musikbundes
2007-10 Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes